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Wahlkeis
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Sonntag, 13. Juli 2008 |
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Am bundesweiten Vorlesetag in Lehnin
- Thema Migration - Integration -
Der bundesweiten Vorlesetag sollte in Lehnin unter dem Thema Migration/Integration stehen! Nur drüber reden? Das wäre wohl verfehlt gewesen. Also habe ich den ortsansässigen türkischen Inhaber von Döner 61, Herrn Erkrem, eingeladen, den Schülern der siebenten Klssen der Lehniner Oberschule von sich zu erzählen. Wo kommt er her? was führte ihn nach Deutschland? Wie lebt er hier? Was erlebt er als Ausländer?
Türken prägen bereits unsere Gesellschaft mit
Am Anfang aber trugen wir zusammen, welche Türken wir aus den Medien kennen. Natürlich Mesut Ösil, den deutschen Fußballnationalspieler. Die Brüder Altintop. Und andere.
Czem Özdemir, den Bundesvorsitzenden der Grünen. Nazan Eckes, die RTL-Moderatorin. Kaya Yanar, der Comedian. Die Darsteller aus der ARD-Soap "Türkisch für Anfänger".
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Wahlkeis
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Samstag, 8. März 2008 |
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Mit fair gehandelten Bällen in allen Schulen des Wahlkreises
Das WM-Fieber hat die Deutschen bereits wieder erfasst! 2010 steigt in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft. Und wir drücken "unseren Jungs" alle Daumen...
Fair aber geht es bei Ballspielen nicht immer zu. Die meisten Bälle werden im Nordosten Pakistans in Handarbeit hergestellt. Unter denkbar schlechten Bedingungen. Für einen sehr geringen Lohn.
Anders bei fair gehandelten Bällen. Da gibt es zum Arbeitslohn (rund 50 Cent je Ball, drei Bälle näht ein Arbeiter pro Tag) eine "zweite Lohntüte": Kostenlose Gesundheitsbetreuung für die ganze Familie. Schulgeld, Unterrichtsmaterial, Schuluniformen und Geld für die Schülerspeisung für die Kinder. Kostenloses Essen im Betrieb. Jahresurlaub. Nähstuben auch für Frauen. Verbot von Kinderarbeit. Auch Mikrokredite für Strom- und Wasseranschluss oder für eine Ziege, ein Kalb.
Deshalb gilt: Fair play - Fair pay!
http://www.gepa.de/fairpay/htdocs/promis.html
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Wahlkeis
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Montag, 26. März 2007 |
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„Gesund und munter"?
Das liest sich wie bei der Rückkehr einer Jugendgruppe aus dem Pfadfinderlager, die den wartenden Eltern übergeben werden soll. „Alle sind gesund und munter"! Lautet die Botschaft der Leitung an die besorgten Eltern. Alle haben das Abenteuer Wildnis mit Bravour bestanden.
Der Tonfall passt nicht zu Kriegseinsätzen! 65 deutsche Soldaten immerhin sind bisher in Zinksärgen zurückgekehrt. Nicht besonders „gesund und munter". Und werden, nach schlechtem amerikanischem Vorbild, fernab der Medien eingeflogen und ausgeladen. Keiner der Politiker, die diese Kriegseinsätze beschlossen haben, steht am Flughafen und setzt sich dieser Anfechtung aus. Trauernd, nachdenklich, den betroffenen Angehörigen als Beistand.
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