Seit vielen Jahren engagiere ich mich innerhalb meiner Arbeit im Landtag als auch privat für Themen der Einen Welt. So unterstützt das Land Brandenburg seit dem Jahr 2000 das Projekt "Jugend für Entwicklungszusammenarbeit". Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport fördert so das soziale Engagement von jungen BrandenburgerInnen, die mehrere Wochen in Peru, Bolivien, Ghana oder Tansania an laufenden Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mitarbeiten und im Umfeld dieser Projekte die Möglichkeit haben ihren Erfahrungshorizont zu erweitern, das Leben und die Kultur dieser Länder kennenzulernen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten mit Menschen aus Entwicklungsländern zu entdecken.
Doch auch in Brandenburg sind wir mit der globalisierten Welt verbunden. Tag für Tag - wenn wir Nutella auf das Frühstücksbrötchen streichen oder unsere Baumwoll-Jeans anziehen. Um einen kleinen Beitrag zu einer faireren Beziehung zwischen uns und den Produzenten unserer täglichen Konsumgüter herzustellen, arbeite ich seit einigen Jahren ehrenamtlich im Eine-Welt-Laden Solidario in Potsdam-Babelsberg in der Karl-Liebknecht-Strasse 23. Mehr über meine ehrenamtliche Tätigkeit dort erfahren sie hier.
Artikel zum Thema Eine Welt:
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Eine Welt
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Donnerstag, 27. August 2009 |
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Die MAZ veröffentlichte am 24.8. einen Beitrag über die Machenschaften westlicher Konzerne in der "Dritten Welt"
- Was ist daran neu?! -
Dass auf deutschen Friedhöfen Grabsteine stehen, die von minderjährigen Kindern in Indien in Sklavenarbeit in Steinbrüchen abgebaut werden, ist nicht nur eine traurige Tatsache, sondern auch hinlänglich bekannt! Dass im Bereich Bekleidungs- und Schuhindustrie irgendwo in der so genannten „Dritten Welt“ Menschen zu unwürdigen Bedingungen schuften, damit wir T-Shirts und Markenschuhe preiswert zu kaufen bekommen, ist auch nicht neu! Dass Blumen über den Ozean aus Kenia oder aus Kolumbien nach Europa geflogen werden, die dort unter unmenschlichen Bedingungen produziert werden, ohne Arbeitsschutz, ohne soziale Absicherung, ist auch nicht neu!
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Eine Welt
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Mittwoch, 12. August 2009 |
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EU-Exportsubventionen zerstören Märkte in der „Dritten Welt“
Auf dem Gemüsemarkt von Dakar (Senegal) verkauft die EU Gemüse für ein Drittel des Preises der einheimischen Produkte! So billig könnten die Bauern im Senegal (Westafrika) nie produzieren, selbst wenn sie 18 Stunden am Tag arbeiten würden! Sagt der langjährige Sonderberichterstatter der Vereinten Nation für das Menschenrecht auf Nahrung, Prof. Jean Ziegler (Schweiz)!
„Dank“ der staatlichen Exportsubventionen können westliche Industrieländer immer noch Weltmarktpreise in dieser drastischen Weise unterlaufen, um sich Absatzmärkte zu erschließen. Zu ihren Gunsten! Zum Nachteil der Menschen im Süden! Mit 55 Mrd. € subventioniert die EU ihre Landwirtschaft jährlich. Rund 247 Mrd. € pro Jahr beträgt die Gesamtsumme der Agrarsubventionen in den Industriestaaten. Da haben die Bauern in den Entwicklungsländern schlechte Karten!
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Eine Welt
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Freitag, 20. Februar 2009 |
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„Das Runde muss ins Eckige“
Was hat dieser Ausspruch der Fußballprofis mit unserem Politikunterricht zu tun, fragten sich am 16.02.2009 die Schüler der Jahrgangsstufe 9 der „Bettina von Arnim“ Oberschule Lehnin.
Der Landtagsabgeordnete Andreas Kuhnert kam in die Schule um mit den Jungen und Mädchen über die Herstellung von Fußbällen in Pakistan und der Initiative FAIRTRADE zu sprechen. Inhaltlich ordnete sich dieses Thema gut in die Unterrichtssequenz "Menschenwürde - Menschenrechte - gegen Kinderarbeit" ein.
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Eine Welt
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Donnerstag, 4. September 2008 |
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Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser
1,2 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Allein 4.000 Kinder sterben täglich an den Folgen verunreinigten Wassers. 10 Mrd. US $ wären nötig, um allen Menschen Zugang zu sauberen Trinkwasser zu ermöglichen, rechnete die Internationale Süßwasserkonferenz im Jahre 2001 vor. Andere Fachleute gehen von 30 Mrd. oder mehr Kosten aus. In jedem Fall aber nur ein Bruchteil dessen, was der Irakkrieg bisher an Mitteln verschlungen und an Werten vernichtet hat ...
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Eine Welt
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Sonntag, 10. Februar 2008 |
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Deutsche Altkleider gefährden afrikanische Arbeitsplätze
Das ist so eine Sache mit den
Altkleidern! Sie fallen in unserer Überflussgesellschaft im Übermaß an. Und was
liegt da näher, als sie einer weiteren Verwendung zuzuführen. Ökologisch wie
sozial scheint das jedenfalls plausibel zu sein.
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