Afrika im Kindergarten
Wahlkeis
Freitag, 25. September 2009

Afrika im Kindergarten
- „Robinson in Kenia“

kariuki.jpgJambo“ heißt „Guten Tag“. „Habari“ „wie geht es dir“. Nzuri (gesprochen nuzuri) heißt „mir geht es gut“… Schnell lernen die Kinder der Kita Schwanennest in Wusterwitz diese Begriffe aus    dem Kiswahili, der Sprache, die man in Kenia, Ostafrika, spricht. Bevor wir uns nun mit dem Massai-Jungen Kariuki auf dessen abenteuerlichen Schulweg durch die Savanne machen, lernen wir Menschen, Tiere und Landschaften Afrikas kennen. Drei Poster zeigen uns afrikanische Kinder und Erwachsene, wilde Tiere wie Löwe, Gepard, Zebra, Flusspferd, Elefant und Sekretärsvogel, die Kariuki auf seinem Schulweg begegnen werden... Und die Graslandschaft der Savanne mit den typischen Schirmakazien…

                       Abenteuerlicher Schulweg

Am Morgen, wenn die Sonne noch gar nicht aufgegangen ist, macht sich Kariuki auf den Weg zur Schule. Zwei Stunden dauert das zu Fuß! Einen Bus gibt es nicht. Und nebenbei muss er noch die Rinder zur Tränke bringen. Unterwegs begegnen ihm viele gefährliche Tiere. Und ein rothaariger blasser Junge mit einer Brille „fällt vom Himmel“. Robinson aus Deutschland, der sich mit Hilfe seines Zauberbuchs auf Kariukis Schulweg gebeamt hat…

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Mit eigenem Kopf, MAZ 2.9.09
Wahlkeis
Mittwoch, 2. September 2009

- Der Fraktionszwang ist SPD-Mann Andreas Kuhnert nicht heilig -

LEHNIN - Der Mann ist überall in seinem Wahlkreis, nicht nur jetzt, wo es wieder einmal um seinen Job geht. Entweder informiert er die Landfrauen in Weseram über das Thema Demenz oder er spendiert Jeseriger Schulkindern einen Fußball aus dem so genannten fairen Handel oder er wohnt einem Gedenkgottesdienst in Warchau bei oder er führt in Kloster Lehnin die Sitzung der Gemeindevertretung. Vor fünf Jahren hat er gesagt, dass er nicht erst auf Tour gehe, wenn die Wahl bevorsteht. Er hat Wort gehalten.

ich, vor pfarrhaus.jpgAls kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion will er weiter Akzente setzen. Gleichwohl sind es die großen Themen „Gerechtigkeit“ und „Miteinander“, die den 58-Jährigen umtreiben. Deshalb hat er den runden Tisch Demenz in Lehnin mit aufgebaut, deshalb hat er sich zum Familienpaten im Netzwerk gesunde Kinder ausbilden lassen. Er steht auch schon mal in Potsdam auf der Straße und sammelt Spenden für die internationale Kindernothilfe oder bittet um Unterstützung für die Hilfsaktion für Litauen des Kirchenkreises Lehnin-Belzig. Hin und wieder fährt er mit in dieses arme Land und kehrt mit erschütternden, aber auch hoffnungsvollen Bildern und Geschichten zurück.

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20 Jahre Mauerfall
Wahlkeis
Samstag, 29. August 2009

MAZ ZEITGESCHICHTE (27.8.09)

Der Ärger mit dem Schmied

Netzens Pfarrer Kuhnert und Jugendliche trugen „Schwerter zu Pflugscharen“ zur Schau

NETZEN - Andreas Kuhnert ist erstaunt. 20 Jahre hat er die runde Tafel nicht mehr gesehen. Und nun steht sie da, in der Ecke, im Aufgang zum Turm der Netzener Kirche. schmied.jpg„Schwerter zu Pflugscharen“ steht darauf, daneben ist das Bild eines Schmiedes zu sehen, der eine Waffe in ein Ackergerät verwandelt. „Die Vorlage dafür hatte ich von dem Aufnäher“, erinnert sich Kuhnert und schwärmt von seiner politischen Bastelstunde damals im Netzener Pfarrhaus. Irgendwann 1981, sagt Kuhnert, habe er die Tafel angefertigt. „Für den roten Kreis habe ich einen Stift von unserer westdeutschen Partnergemeinde benutzt.“

Kuhnert war von 1978 bis 1990 Pfarrer in Netzen, seither sitzt der Lehniner im Landtag. Zur Friedensdekade im November 1981 habe er dann die Tafel an die Kirche gehängt. Dass die Staats- und Parteiführung mit ihren untergeordneten Stellen dagegen zu Felde ziehen würden, war ihm klar. Und so klingt die Argumentation, mit der man damals Spruch und Schmied verteidigte, schelmenhaft.

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Schwarzbuch Markenfirmen
Eine Welt
Donnerstag, 27. August 2009

Die MAZ veröffentlichte am 24.8. einen Beitrag über die Machenschaften westlicher Konzerne in der "Dritten Welt"

- Was ist daran neu?! -

kinderarbeit 2.jpgDass auf deutschen Friedhöfen Grabsteine stehen, die von minderjährigen Kindern in Indien in Sklavenarbeit in Steinbrüchen abgebaut werden, ist nicht nur eine traurige Tatsache, sondern auch hinlänglich bekannt! Dass im Bereich Bekleidungs- und Schuhindustrie irgendwo in der so genannten „Dritten Welt“ Menschen zu unwürdigen Bedingungen schuften, damit wir T-Shirts und Markenschuhe preiswert zu kaufen bekommen, ist auch nicht neu! Dass Blumen über den Ozean aus Kenia oder aus Kolumbien nach Europa geflogen werden, die dort unter unmenschlichen Bedingungen produziert werden, ohne Arbeitsschutz, ohne soziale Absicherung, ist auch nicht neu!

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EU-Agrarexportsubventionen verhindern Entwicklung
Eine Welt
Mittwoch, 12. August 2009

EU-Exportsubventionen zerstören Märkte in der „Dritten Welt“

 agrarsub..jpgAuf dem Gemüsemarkt von Dakar (Senegal) verkauft die EU Gemüse für ein Drittel des Preises der einheimischen Produkte! So billig könnten die Bauern im Senegal (Westafrika) nie produzieren, selbst wenn sie 18 Stunden am Tag arbeiten würden! Sagt der langjährige Sonderberichterstatter der Vereinten Nation für das Menschenrecht auf Nahrung, Prof. Jean Ziegler (Schweiz)!

 

„Dank“ der staatlichen Exportsubventionen können westliche Industrieländer immer noch Weltmarktpreise in dieser drastischen Weise unterlaufen, um sich Absatzmärkte zu erschließen. Zu ihren Gunsten! Zum Nachteil der Menschen im Süden! Mit 55 Mrd. € subventioniert die EU ihre Landwirtschaft jährlich. Rund 247 Mrd. € pro Jahr beträgt die Gesamtsumme der Agrarsubventionen in den Industriestaaten. Da haben die Bauern in den Entwicklungsländern schlechte Karten!

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Kontakt

Friedenstr. 17
14797 Kloster Lehnin
Tel.: 03382/700611

 

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