| Drei tote deutsche Soldaten in Afghanistan |
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Brandenburger Soldat fällt in Afghanistan - Ich schweige erst dann, wenn die, die diesen Krieg beschlossen haben und nach wie vor rechtfertigen, ihre eigenen Söhne und Töchter zum Kriegseinsatz nach Afghanistan schicken -
Der ISAF-Einsatz sei kein Krieg, wird argumentiert, sondern der militärische Schutz des zivilen Wiederaufbaus. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Über 90% der Mittel fließen in den militärischen Teil, weit weniger als 10% in den zivilen! Folglich ist Afghanistan auch nach sieben Jahren ISAF-Mission immer noch eines der ärmsten Länder der Welt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 40%. Zweidrittel des Landes sind ohne Strom. Die Nahrungsmittelproduktion ist rapide gesunken. Allein von 2003 zu 2004 um 43%. Noch immer fehlen Tausende Schulen.
Eine Umfrage von Deutschland-Trend ARD vom April diesen Jahres ergab, dass 64% der Bundesbürger für einen Abzug der deutschen Soldaten seien. Wieder einmal entfernt sich die Politik von der Bevölkerung. Wahlverweigerung, gerade bei der Europapolitik, ist kein Zufall!
Andreas Kuhnert
* Wie ich 1992 beim Lesen meiner Stasiakte feststellen musste, KGB-Spitzel. AK |

Zwanzig Jahre später. Das gleiche Land. Die gleichen Argumente. Wie das sowjetische Abenteuer endete, wissen wir. Den Ausgang des NATO-Einsat, könnten wir noch beeinflussen...
Der Schlafmohnanbau hingegen explodiert förmlich. Nach Angaben der UNO von 200 Tonnen zu Beginn der militärischen Operation auf derzeit gigantische 7.700 Tonnen im Jahr 2009! 93% der Weltproduktion! Ein Bauer verdient mit Schlafmohn 600-mal mehr als mit Weizen... Dank ISAF, könnte man sarkastisch anfügen...

