| Bei der Afrikawoche im Hort Lehnin |
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Aus meinen Bildungsangeboten Afrika Wir begleiten einen kleinen kenianischen Jungen auf dem Weg zur Schule. Anschaulich werden Menschen, Tiere, Landschaften dargestellt. Desgleichen Produkte der Region, Kaffeebohnen, Kakaoschoten… Und die Kinder verkleiden sich mit afrikanischen Tüchern. Jedes Kind nimmt ein Heft zum Thema mit nachhause.
In der Integrativen Tagesbetreuung Lehnin am 5. Juli 2011 Foto: Claidia Nack, MAZ
Afrika Vorschule/Hort/Grundschule „Robinson in Kenia“
Abenteuerlicher Schulweg Am Morgen, wenn die Sonne noch gar nicht aufgegangen ist, macht sich Kariuki auf den Weg zur Schule. Zwei Stunden dauert das zu Fuß! Einen Bus gibt es nicht. Und nebenbei muss er noch die Rinder zur Tränke bringen. Unterwegs begegnen ihm viele gefährliche Tiere. Und ein rothaariger blasser Junge mit einer Brille „fällt vom Himmel“. Robinson aus Deutschland, der sich mit Hilfe seines Zauberbuchs auf Kariukis Schulweg gebeamt hat… Afrika kennen lernen Später kleiden sich die Kinder in original afrikanische Kangas. Und die Mädchen schmücken sich, wie in Ostafrika üblich, mit zahlreichen echt afrikanischen Armreifen. Was ist in Kariukis Schule anders, überlegen wir. Kariuki hat keine Bücher, keine Hefte. Sein Klassenzimmer ist der Platz unter einem großen Baum. Einen Schulbus gibt es nicht. Kariukis Geschwister können nicht zur Schule gehen, weil den Eltern das Geld fehlt.
Die Kita Schwanennest in Wusterwitz hatte die geniale Idee, eine ganze Serie zum Thema Afrika in den Lehrplan einzubauen. Gern habe ich meinen Beitrag dazu geleistet. Denn das "Eine-Welt-Lernen" kann nicht früh genug beginnen! Wir können helfen Am Ende gibt’s noch Fairtrade-Schokolade, weil die in Afrika „wächst“… Und für die Eltern und großen Geschwister das Heft mit der Geschichte von Kariuki und vielen anderen Informationen über sein Land. Und die Möglichkeit zu helfen, damit auch dort bessere Lernbedingungen geschaffen werden können... |


ambo“ heißt „Guten Tag“. „Habari“ „wie geht es dir“. Nzuri (gesprochen nuzuri) heißt „mir geht es gut“… Schnell lernen die Kinder diese Begriffe aus dem Kiswahili, der Sprache, die man in Kenia, Ostafrika, spricht. Bevor wir uns nun mit dem Massai-Jungen Kariuki auf dessen abenteuerlichen Schulweg durch die Savanne machen, lernen wir Menschen, Tiere und Landschaften Afrikas kennen. Drei Poster zeigen uns afrikanische Kinder und Erwachsene, wilde Tiere wie Löwe, Gepard, Zebra, Flusspferd, Elefant und Sekretärsvogel, die Kariuki auf seinem Schulweg begegnen werden... Und die Graslandschaft der Savanne mit den typischen Schirmakazien…
